Was, wenn es einfach wäre?
Fünf Ideen, wie du mit weniger Aufwand mehr erreichst.
-Nur die Harten kommen in den Garten.
-Ohne Fleiß kein Preis.
-Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Kennen wir.
Was wir dabei oft übersehen:
Wir machen uns das Leben oft schwerer als nötig.
Hustle culture is real.
Zu sagen „ich bin so busy, so überarbeitet, so gefragt” ist aber kein Flex, sondern wirkt sich nachteilig auf unsere Klarheit, Kreativität und Energie aus.
Mehr ≠ mehr: Das Gesetzes des abnehmenden Grenzertrags
Fleißiges und mühevolles Arbeiten bringt nur bis zu einem gewissen Punkt ein steigendes, positives Ergebnis. Ab einem gewissen Moment reibt es einen nur noch auf und wirkt sich negativ auf die Performance und das Ergebnis aus, kann schlimmstenfalls sogar zum Burnout führen.
Anzeichen dafür, dass du die Richtung ändern solltest:
Du optimierst schon viel zu lange, statt fertig zu werden.
Du engagierst dich immer mehr, wirst aber weniger gesehen.
Du fühlst dich ausgelaugt, obwohl du produktiv bist.
Hier ein paar Ideen, wie du’s dir leichter machen kannst – ohne weniger wirksam zu sein:
1. Kombiniere das Notwendige mit dem Angenehmen
Unliebsame Aufgaben? Haben wir alle.
Wir versuchen durchzuziehen und zu funktionieren. Oder zu prokrastinieren.
Der Hack: Das Notwendige mit dem Angenehmen zu kombinieren. Positiv und entspannt gehen sogar unliebsame oder langweilige Dinge gut von der Hand.
Wieso?
Weil positive Emotionen motivieren und negative einschränken.
Buchhaltung machen im Lieblingscafé.
Zum unangenehmen Kundentermin angenehm mit dem Taxi.
Weekly Teammeeting mit leckerem Frühstück.
Dabei geht es nicht um ein Belohnungssystem, sondern darum, leichter durch den Arbeitsalltag zu kommen.
2. Streiche Überflüssiges
Nicht jede Aufgabe ist wirklich notwendig. Manchmal ist der beste Weg, eine Aufgabe zu vereinfachen, sie ganz zu streichen. Überlege auch im Team: Welche Dinge können wir auch mal weglassen?
Wie du strategisch auf Projektebene aussortierst, kannst du hier nachlesen:
3. Beginne mit kleinen kleineren Schritten
Große Aufgaben können überwältigend sein. Starte mit dem kleinstmöglichen Schritt. Statt „Präsentation bauen“, beginne mit „Datei anlegen“. So kommst du ins Machen, ohne Überforderung und Widerstand.
4. Setze auf deine Stärken
Fokussiere dich auf Aufgaben, die dir leicht fallen und Freude bereiten. Dort liegt deine Energie und Motivation. Das ist übrigens auch für die Aufgabenverteilung im Team wichtig.
Diese Übung bringt dich direkt zu deinen Stärken:
5. Stell die Richtung in Frage
Manchmal sind wir so mit dem Abarbeiten beschäftigt, dass wir den Kurs nicht mehr hinterfragen.
Dabei wäre genau das sinnvoll: kurz anhalten und prüfen.
Was ist der einfachste Weg zum Ziel?
Welche Schleife könnten wir uns sparen?
Was wäre die 80%-Lösung, die heute ausreicht?
Dieser Perspektivwechsel hilft, Alternativen zu erkennen, statt sich in einstudierten Abläufen zu verlieren.
📖 Weiterlesen: Wenn du mehr zum Thema nachlesen möchtest, empfehle ich das Buch Effordless von Greg McKeown.
Alles zu viel oder irgendwie nicht richtig?
Hi, ich bin Marina, Teamcoach und Digitalstrategin, und meine Mission ist es, Teams und Führungskräfte nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Vor allem in schwierigen Phasen der Veränderung. Das wird vor allem gebucht:
🤝Teamklausuren: Retros, Offsites oder Teambuilding. Effektiv, aber nie albern.
🎯 Übersetzung von Strategiezielen auf Teamebene: Unterstützung und Begleitung während Veränderungsphasen, bei der Entwicklung von Formaten und Produkten, digitalen Neuausrichtungen und strategischen Reviews – um dem Team eine klare Richtung zu geben.
🧩 Rollen- & Prozessworkshops: Optimierung oder Neugestaltung von Workflows mittels Rollenprofilen für ein reibungsloses Zusammenspiel des Teams, was zudem die Selbstwirksamkeit der Teammitglieder fördert.




